Von der Frucht zum Kakao

Die 15 bis 20 cm langen Früchte des Kakaobaums enthalten bis zu 50 Samen.

Sie werden durch Gärungsprozesse vom Fruchtfleisch getrennt und anschließend getrocknet. In Säcke verpackt treten die Kakaobohnen dann ihre Reise in die Schokoladenfabriken an.

Vor allem 2 Sorten von Kakaobohnen finden noch heute Verwendung: der edelwürzige Criollo aus Mittelamerika, und der robustere Forastero aus Südamerika.
Vom Rohkakao ist es noch ein langer Weg bis zum zarten Schmelz der Schokolade. Der Kakao wird gereinigt und geröstet, geknackt und gemahlen. Dann erst erhält man die Kakaomasse, den Grundstoff für alle Schokoladenrezepte. 

Deren Geheimnis liegt beim Schokolatier. Er allein entscheidet über die Ingredienzien, Mischungen und Veredelungen - und darüber, dass uns feine Schokolade allein durch Ihren Duft und den seidigen Glanz verführt. 

Der Kakaogehalt prägt den Charakter einer Schokolade. Je nach Mischung verwöhnt sie cremig mild oder edelherb den Gaumen. Weiße Schokolade hingegen enthält keine Kakaomasse, sondern nur Kakaobutter, Zucker und Milch.

Edelbitter

50 - 85 %

Zart und Halbbitter

mindestens 50 %

Edelsüße Schokolade

mindestens 15 %

Echte Kuvertüre

mindestens 31 %